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Die Kautionsversicherung

Kautionsversicherung Kautionsversicherung | © Karolina Grabowska | pexels.com
Sicherheitseinbehalte bei Bauprojekten beeinträchtigen bei vielen Unternehmen im Bauhaupt- und Nebengewerk stets das Geschäft. Diese sind zwar gut kalkulierbar, dennoch binden sie wichtige Liquidität. Bereits bei der Vergabe der Aufträge werden Sicherheitseinbehalte als Bürgschaft vertraglich vereinbart. Eine Kautionsversicherung stellt für viele Branchen eine ideale Alternative zur Bürgschaft dar, auch um die Liquidität zu verbessern. Oft darf der Auftraggeber 5 Prozent des Rechnungsbetrages bis zum Ende der Gewährleistungsfrist einbehalten. Wenn der Bauauftrag nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) abgewickelt wird, muss der Bauherr den Sicherheitsbehalt auf ein Sperrkonto einzahlen. Hier können zwar nur geringe Zinserträge erzielt werden, der Betrag ist jedoch vor einer Insolvenz des Auftraggebers sicher. Für die Zeit der Gewährleistung, die bis zu 5 Jahren dauern kann, ist der Betrag für das Bauunternehmen jedoch nicht verfügbar. Bei großen Objekten mit einer Bauleistung von mehreren Millionen können sich die Siücherheitseinbehalte schnell summieren.

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