Technische Versicherung © Gina Sanders | Fotolia.com

Maschinen, technische Anlagen und elektronische Geräte zur Datenverarbeitung sichern nicht nur effiziente Abläufe in den verschiedensten Firmen, sie geraten insbesondere im Zuge der Digitalisierung und Globalisierung zum unverzichtbaren Rückgrat der Unternehmen. Fallen sie aus, verursacht das enorme Ausfälle und damit Kosten. Eine umfassende Absicherung ist sinnvoll. Die Technische Versicherung bietet einen geeigneten Schutz.

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Technische Versicherung: Vielfalt clever nutzen

Bedienungsfehler, technische Störungen, aber auch Kurzschlüsse oder Sabotagen an Maschinen, technischen Anlagen oder auch der IT-Struktur können ganze Produktionsprozesse stoppen. Die Versicherungswirtschaft begegnet diesen Risiken mit speziellen Maschinen- und Elektronikversicherungen.

Deren Versicherungsumfang geht deutlich über den der Gebündelten Geschäftsversicherung, die die Grundgefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und Einbruch-Diebstahl inklusive Vandalismus sowie bei Bedarf Elementarschäden absichert, hinaus: In Prinzip handelt es sich um eine All-Gefahren-Deckung, die Schadenereignisse von der berühmten Kaffeetasse, deren Inhalt sich über elektronische Geräte ergießt, über die Überspannungsschäden durch Blitzschläge bis hin zu mutwilligen Beschädigung, einschließt.

Bedarfsermittlung mit Fachmann abstimmen

Lässt sich der Bestand an elektronischen Geräten, angefangen bei stationären PCs über Drucker und Scannern bis hin zu mobilen Kommunikationsgeräten, noch relativ leicht auf der Grundlage der Anschaffungsrechnungen ermitteln, fällt die Abgrenzung zu den Maschinen schon deutlich schwerer. Moderne Maschinen und Anlagen werden elektronisch gesteuert und mit den für die Produktion notwendigen Daten gefüttert, die gesamten Prozesse permanent überwacht und die Ergebnisse in die Datenverarbeitung eingespeist.

Schon bei der Bedarfsermittlung für die Technischen Versicherungen ist Expertise notwendig, um optimale Versicherungskonzepte zu vereinbaren. Der Bereich Technische Versicherungen im gewerblichen Bereich wird nicht von allen Versicherungsgesellschaften bedient, hier ist Spezialwissen in der Beurteilung und Abwicklung notwendig.

Versicherungsumfang auf konkrete Risiken abstimmen

Die Möglichkeiten der Absicherung von Geräten zur Datenverarbeitung und Kommunikation sind vielfältig: Neben pauschalen Einschlüssen oder Kombi-Produkten, die Gebündelte Geschäftsversicherungen und Elektronikversicherungen vereinen, gibt es die spezielle Elektronikversicherung, die auch um Mehrkosten, beispielsweise für das vorübergehende Anmieten von Ersatzgeräten, oder um die Softwareabsicherung, die für Datenverluste und Schäden an Software eintritt, erweitert werden kann.

Versichert ist jeweils die Reparatur der versicherten Geräte oder deren Wiederbeschaffung. In der Regel wird ein Selbstbehalt vereinbart, vor allen bei mobilen Geräten greifen die Versicherer auf diese Möglichkeit der Schadensbegrenzung zurück.

Die Maschinenversicherung wird generell als separater Vertrag angeboten, der auf den konkreten Maschinenbestand zugeschnitten wird: Sowohl stationäre Arbeitsmaschinen als auch mobile und transportable Baugeräte und Maschinen lassen sich bedarfsgerecht absichern. Darüber hinaus können verschiedene Kosten, wie beispielsweise Aufräumungs-, Bergungs- und Entsorgungskosten, die im Schadensfall auf den Unternehmer zukommen können, einschließen.

Tipp: UnternehmerPortal empfiehlt Ihnen den Abschluss von Gewerbeversicherungen bei den folgenden Versicherungsanbietern:

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Betriebsunterbrechungsschäden nicht unterschätzen

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die schadenbedingten Ausfallkosten: Kommt ein Produktionsprozess zum Erliegen, weil die Maschinen ausfallen, muss das Unternehmen einen finanziellen Verlust, im Ernstfall aber auch Mehrkosten für Überbrückungslösungen oder Schadenminderungskosten, verkraften. Die Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung deckt diese Kosten ebenso zuverlässig ab wie die entgangenen Gewinne und fortlaufenden Kosten. Berechnungsgrundlage sind die Erfahrungswerte, die bei der Antragsaufnahme detailliert zu belegen sind.

Weitere technische Versicherungen in Betracht ziehen

Über diese Sparten hinaus eröffnen Montageversicherungen die Möglichkeit, wirtschaftliche Schäden in Bezug auf Montageprojekte abzusichern: Insbesondere Montagen sind zeitlich eng geplant, sodass ein Schaden den Ablauf und damit die termingerechte Fertigstellung des Projektes in Gefahr bringt – inklusive aller finanziellen Risiken, die daraus für das Unternehmen erwachsen.

Sicherheit kann die Montageversicherung bringen, die vom Feuer über Explosionen bis hin zu Bedienungs- oder Konstruktions- und Materialfehler abdeckt. Auch hier empfiehlt sich die Konsultation eines Experten, der das Versicherungskonzept direkt auf den konkreten Bedarf zuschneidet.

Eine weitere Versicherungssparte in diesem Bereich ist die Bauleistungsversicherung, die, ähnlich wie die Montageversicherung, im Baubereich die Fertigstellung von Bauvorhaben absichert. Bis ein Bauwerk in der Gebäudeversicherung versicherbar ist, geht der Bauherr nämlich das Risiko ein, dass bereits erbrachte Bauleistungen durch unvorhergesehene Ereignisse beschädigt und kostenpflichtig ersetzt werden müssen. Der Versicherungsumfang kann um den Diebstahl von bereits eingebauten Elementen, wie beispielsweise Heizungskörper oder Fenster, aber auch von Baumaterial auf der Baustelle erweitert werden.

Technische Versicherungen ein Fazit

Im Gegensatz zu den klassischen Sachversicherungen decken die Technischen Versicherungen einen deutlich größeren Versicherungsumfang ab, der bis hin zu Sabotagen oder mutwilligen Beschädigungen reichen kann. Abgesichert ist jeweils die Reparatur der beschädigten Sachen oder die Wiederbeschaffung. Unternehmen haben so die Möglichkeit, finanzielle Risiken in Zusammenhang mit ihrer Geschäftstätigkeit effektiv zu minimieren. Abhängig vom Bestand an Geräten und Maschinen bzw. den Montage- oder Bauprojekten sollte ein Experte zur Ermittlung des Bedarfs und der Zusammenstellung des Versicherungsumfangs konsultiert werden.

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