Schlagwort: Buchhaltung

Privatentnahmen: Abgrenzung und Behandlung

Doppelte Buchführung © Rawpixel.com | Fotolia.com

Gewerbetreibende und Freiberufler decken ihren privaten Lebensunterhalt durch Privatentnahmen aus dem Unternehmen – doch diese sind weder mit dem Gewinn gleichzusetzen noch mit den Gehaltszahlungen eines Angestellten vergleichbar. In Kapitalgesellschaften wie der GmbH sind keine Privatentnahmen möglich, auch wenn der Geschäftsführer alleiniger Gesellschafter ist. Bei privaten Entnahmen und Einlagen gibt es also eine Menge zu beachten. mehr…


BilRUG – diese Änderungen beeinflussen die Bilanz von Gewerbetreibenden

Anlagevermögen und Umlaufvermögen in der Bilanz © Daniel Ernst

BilRUG: Die Bundesregierung hat in den letzten Tagen das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) beschlossen und damit geltendes EU-Recht in Deutschland umgesetzt. Die Änderungen sind in den Buchhaltungen der Unternehmen spätestens mit dem Wirtschaftsjahr 2016 anzuwenden, einige Neuerungen wirken sind grundsätzlich auf die Bilanzierung von Unternehmen aus. mehr…


Die periodengerechte Abgrenzung in der Buchhaltung

Buchhaltung Buchhaltung | © Marco2811 | Fotolia.com

Wichtigste Aufgabe der Finanzbuchhaltung ist die Ermittlung des Gewinns einer bestimmten Periode, in der Regel des Wirtschaftsjahres eines Unternehmens. Dabei werden alle Geschäftsvorfälle erfasst, die zur aktuellen Periode gehören. Dennoch gibt es immer wieder auch Vorgänge, die zu verbuchen sind und nicht zum laufenden Wirtschaftsjahr gehören. Diese Beträge müssen abgegrenzt werden – dies wird als periodengerechte Abgrenzung bezeichnet. Im Folgenden stellen wir Ihnen die periodengerechte Abgrenzung im Einzelnen vor und erläutern sie anhand eines Beispiels. mehr…


Die doppelte Buchführung einfach erklärt

Doppelte Buchführung © Rawpixel.com | Fotolia.com

Unternehmen, die gemäß des Handelsgesetzbuchs zur Buchführung verpflichtet sind, müssen eine doppelte Buchführung vornehmen. Dieser Begriff ist vielen heute bereits so geläufig, dass seine eigentliche Bedeutung schon fast vergessen ist. Die doppelte Buchhaltung ist bereits im Mittelalter in Italien entstanden. Auch in unseren softwaregestützten Buchhaltungen wird sie immer noch praktiziert, obwohl natürlich hier niemand mehr zwei dicke Bücher wälzt. Eine einfache Buchhaltung wird in Deutschland als Einnahme-Überschussrechnung bezeichnet. Kommunen und Gemeinden rechnen auch heute noch oft nach dem Prinzip der Kameralistik ab. mehr…


Die verdeckte Gewinnausschüttung

Grundlage für die Besteuerung eines jeden Unternehmens ist der erzielte Gewinn innerhalb einer Periode. Dabei ist es unerheblich, ob der Gewinn auch an die Inhaber oder Gesellschafter ausgezahlt worden ist. Im Laufe eines Jahres können jedoch auch solche Geschäftsvorfälle auftreten, die vom Finanzamt später als verdeckte Gewinnausschüttung klassifiziert werden. Diese werden dann dem ermittelten Gewinn wieder zugerechnet und entsprechend besteuert. mehr…


Die Erstellung des Jahresabschluss: Pflicht für jeden Kaufmann

Die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses ergibt sich für alle Kaufleute aus dem Paragraphen 242 des deutschen Handelsgesetzbuches. Dazu gehören die Bilanz des Wirtschaftsjahres, die Gewinn- und Verlustrechnung und für einige Gesellschaftsformen der Anhang. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht aufstellen. Neben der Pflicht zur Aufstellung sind weitere Fristen und Regelungen zu beachten. mehr…


Die Kreditorenbuchhaltung und Debitorenbuchhaltung

Die klassische Buchhaltung erfasst alle Geschäftsvorgänge des Unternehmens auf Sachkonten, die sich direkt aus der Bilanz ableiten. Dabei werden zwei Arten von Konten unterschieden. Ein Teil der Sachkonten wird im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten direkt über die Bilanz abgeschlossen, der Saldo des anderen Teils fließt in die Gewinn- und Verlustrechnung des Betriebes ein. Dabei werden Rechnungen an Kunden an die Sachkonten „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ und „Erlöse“ gebucht. Eingangsrechnungen von Lieferanten finden sich auf den Aufwandskonten sowie auf dem Sachkonto „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ wieder. Kreditorenbuchhaltung und Debitorenbuchhaltung kümmert sich um Buchungen zu Kunden und Lieferanten. mehr…


Die Kostenstellenrechnung in der Buchführung

Die Erfassung der unterschiedlichen Erlöse und Kosten erfolgt in der doppelten Buchführung in den Sachkonten des Kontorahmens. Je größer die Anzahl der Buchungen im Unternehmen, desto tiefer ist die Gliederung des Sachkontenrahmens. So reicht es in kleinen Betrieben sicherlich aus, die Erlöse auf Konten zu verbuchen, die nur nach der Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer benannt sind, beispielsweise „Erlöse Umsatzsteuer 19%“ oder „Erlöse Umsatzsteuer 7%“. Für größere Unternehmen ist es aber durchaus interessant, welche Dienstleistung oder welche Artikelgruppe den Umsatz erwirtschaftet. Dafür können dann im Sachkontenrahmen Unterkonten angelegt werden. Große Unternehmen kommen aber auch damit nicht aus. Abhilfe schafft hier die Einführung der Kostenstellenrechnung. mehr…


Aufgaben der Kontokorrentbuchhaltung

Buchhaltung Buchhaltung | © Marco2811 | Fotolia.com

Das betriebliche Rechnungswesen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer komplexer geworden. Der Einsatz von Software im Rechnungswesen ermöglicht eine detaillierte Erfassung aller Geschäftsvorfälle einschließlich der betroffenen Kostenstellen. Die steuerlich korrekte Verbuchung der Vorgänge muss von qualifizierten Fachkräften übernommen werden. Je größer die Unternehmung oder der Konzern ist, desto höher ist auch die Spezialisierung der Buchhalter. In den Stellenanzeigen der Betriebe finden sich oft unterschiedliche Bezeichnungen, zum Beispiel der Begriff des Kontokorrentbuchhalters. Doch welche Aufgaben übernimmt die Kontokorrentbuchhaltung eigentlich? mehr…


Buchhaltungssoftware in der Cloud – lohnt sich das für kleine Gewerbetreibende?

Moderne Unternehmen kommen ohne die elektronische Datenverarbeitung nicht mehr aus. Für viele Gewerbetreibende ist der Einsatz von Software für die Auftragsbearbeitung, für die Bankgeschäfte und für die Kommunikation selbstverständlich geworden. Laptop, Smartphone und das Internet bieten vor allem Vorteile durch den schnellen Informationsfluss und das Zugreifen auf externe Anwendungen. Auch die Buchhaltung lässt sich am Computer leicht erledigen.

mehr…


Adressprüfung schützt vor Zahlungsausfall

Über das Internet lässt sich eine Vielzahl neuer Kunden gewinnen. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Onlineshops deutlich zu. Nachteil der neuen Handelswege ist die Anonymität der Kunden, für die Ausstellung der Rechnung und für das Eintreiben der offenen Posten ist der Händler auf die Ehrlichkeit der Käufer angewiesen. Doch leider nutzen auch immer mehr Betrüger die Onlineshops aus. Händler müssen darauf achten, dass ihre Rechnungen an die korrekten Anschriften ausgestellt werden. Nur mit Adressprüfung lassen sich später Mahnungen und Mahnbescheide zustellen und die Gelder erfolgreich eintreiben. mehr…


Abschreibungen bei Immobilien berechnen

Abschreibungen sind ein wichtiges Thema in der Buchhaltung, denn sie vermindern den Gewinn eines Unternehmens und beeinflussen damit auch seine Steuerlast. Bewegliche Wirtschaftsgüter im Betrieb werden über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese sind in den sogenannten AfA-Listen der Bundesfinanzbehörde festgelegt. Die Begriffe Absetzung für Abnutzung (AfA) und Abschreibung werden dabei synonym benutzt. Die Abschreibung von Immobilien unterliegt jedoch besonderen Vorschriften. mehr…


Scheinselbstständigkeit: Angestellter oder Selbständiger?

Mit dem Ziel, Kosten für Löhne und Sozialversicherung einzusparen, bauen Unternehmen häufig Arbeitsplätze ab. Die Arbeitsleistung wird trotzdem benötigt – immer wieder erhalten dann ehemalige Angestellte das Angebot, als Selbständige weiterhin für den Betrieb tätig zu sein. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn oft liegt hier nur eine Scheinselbständigkeit vor. Scheinselbständigkeit ist eine Form der Schwarzarbeit und damit strafbar. Ein aufgedeckter Sozialbetrug kann außerdem teuer werden, denn das Unternehmen haftet für vorenthaltene Beiträge bis zu 30 Jahren.

mehr…


Lohnbuchhaltung und Gehaltsbuchhaltung: Grundlagen

Jedes Unternehmen, das Mitarbeiter beschäftigt, muss sich mit den Anforderungen einer Lohnbuchhaltung und Gehaltsbuchhaltung beschäftigen. Auch wenn die Abrechnung der monatlichen Entgelte für Arbeitnehmer an externe Dienstleistungen ausgelagert wird, bleiben doch wichtige Aufgaben im Betrieb selbst. Selbständige bzw. Unternehmen sind für die korrekte Abrechnung der Arbeitsverhältnisse verantwortlich und haften für Versäumnisse und Fehler. mehr…


Simple Share Buttons