Schlagwort: Buchhaltung

Aufgaben der Kontokorrentbuchhaltung

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Das betriebliche Rechnungswesen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer komplexer geworden. Der Einsatz von Software im Rechnungswesen ermöglicht eine detaillierte Erfassung aller Geschäftsvorfälle einschließlich der betroffenen Kostenstellen. Die steuerlich korrekte Verbuchung der Vorgänge muss von qualifizierten Fachkräften übernommen werden. Je größer die Unternehmung oder der Konzern ist, desto höher ist auch die Spezialisierung der Buchhalter. In den Stellenanzeigen der Betriebe finden sich oft unterschiedliche Bezeichnungen, zum Beispiel der Begriff des Kontokorrentbuchhalters. Doch welche Aufgaben übernimmt die Kontokorrentbuchhaltung eigentlich? mehr…


Die periodengerechte Abgrenzung in der Buchhaltung

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Wichtigste Aufgabe der Finanzbuchhaltung ist die Ermittlung des Gewinns einer bestimmten Periode, in der Regel des Wirtschaftsjahres eines Unternehmens. Dabei werden alle Geschäftsvorfälle erfasst, die zur aktuellen Periode gehören. Dennoch gibt es immer wieder auch Vorgänge, die zu verbuchen sind und nicht zum laufenden Wirtschaftsjahr gehören. Diese Beträge müssen abgegrenzt werden – dies wird als periodengerechte Abgrenzung bezeichnet. Im Folgenden stellen wir Ihnen die periodengerechte Abgrenzung im Einzelnen vor und erläutern sie anhand eines Beispiels. mehr…


Die Kostenstellenrechnung in der Buchführung

Die Erfassung der unterschiedlichen Erlöse und Kosten erfolgt in der doppelten Buchführung in den Sachkonten des Kontorahmens. Je größer die Anzahl der Buchungen im Unternehmen, desto tiefer ist die Gliederung des Sachkontenrahmens. So reicht es in kleinen Betrieben sicherlich aus, die Erlöse auf Konten zu verbuchen, die nur nach der Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer benannt sind, beispielsweise „Erlöse Umsatzsteuer 19%“ oder „Erlöse Umsatzsteuer 7%“. Für größere Unternehmen ist es aber durchaus interessant, welche Dienstleistung oder welche Artikelgruppe den Umsatz erwirtschaftet. Dafür können dann im Sachkontenrahmen Unterkonten angelegt werden. Große Unternehmen kommen aber auch damit nicht aus. Abhilfe schafft hier die Einführung der Kostenstellenrechnung. mehr…


Die doppelte Buchführung einfach erklärt

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Unternehmen, die gemäß des Handelsgesetzbuchs zur Buchführung verpflichtet sind, müssen eine doppelte Buchführung vornehmen. Dieser Begriff ist vielen heute bereits so geläufig, dass seine eigentliche Bedeutung schon fast vergessen ist. Die doppelte Buchhaltung ist bereits im Mittelalter in Italien entstanden. Auch in unseren softwaregestützten Buchhaltungen wird sie immer noch praktiziert, obwohl natürlich hier niemand mehr zwei dicke Bücher wälzt. Eine einfache Buchhaltung wird in Deutschland als Einnahme-Überschussrechnung bezeichnet. Kommunen und Gemeinden rechnen auch heute noch oft nach dem Prinzip der Kameralistik ab. mehr…


Lohnbuchhaltung und Gehaltsbuchhaltung: Grundlagen

Jedes Unternehmen, das Mitarbeiter beschäftigt, muss sich mit den Anforderungen einer Lohnbuchhaltung und Gehaltsbuchhaltung beschäftigen. Auch wenn die Abrechnung der monatlichen Entgelte für Arbeitnehmer an externe Dienstleistungen ausgelagert wird, bleiben doch wichtige Aufgaben im Betrieb selbst. Selbständige bzw. Unternehmen sind für die korrekte Abrechnung der Arbeitsverhältnisse verantwortlich und haften für Versäumnisse und Fehler. mehr…


Privatentnahmen: Abgrenzung und Behandlung

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Gewerbetreibende und Freiberufler decken ihren privaten Lebensunterhalt durch Privatentnahmen aus dem Unternehmen – doch diese sind weder mit dem Gewinn gleichzusetzen noch mit den Gehaltszahlungen eines Angestellten vergleichbar. In Kapitalgesellschaften wie der GmbH sind keine Privatentnahmen möglich, auch wenn der Geschäftsführer alleiniger Gesellschafter ist. Bei privaten Entnahmen und Einlagen gibt es also eine Menge zu beachten. mehr…


Aktive und passive Rechnungsabgrenzung: Voraussetzung für periodengerechte Gewinnermittlung

Pauschalen für unentgeltliche Wertabgaben © Marco2811 | Fotolia.com

Rechnungen für Versicherungen oder für jahresübergreifende Verträge müssen in der Buchhaltung besonders sorgfältig geprüft werden. Wenn sie einen längeren Zeitraum betreffen, der in verschiedenen Wirtschaftsjahren liegt, müssen bilanzierende Unternehmen die Beträge aufteilen. Der Buchhalter spricht hier von Rechnungsabgrenzung. Das ist in der Praxis gar nicht so kompliziert, wie es sich anhört. mehr…


Zusammenarbeit mit Wirtschaftsauskunfteien: Was sind die Vorteile?

Wirtschaftsauskunfteien können hartnäckig sein – schon wieder fordert man Sie auf, unternehmerische Daten zur Verfügung zu stellen. Neben der Adresse möchte man auch Auskunft zum Jahresumsatz und zur Anzahl von Mitarbeitern haben. Viele Selbständige reagieren nicht auf diese Schreiben und verschenken damit die Möglichkeit, eine gesunde Basis für ihre Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen zu schaffen. Positive Wirtschaftsauskünfte bilden häufig die Grundlage für die Vergabe von Lieferantenkrediten, jedes Unternehmen sollte daher ausgewählten Partnern solche Daten zur Verfügung stellen. mehr…


Adressprüfung schützt vor Zahlungsausfall

Über das Internet lässt sich eine Vielzahl neuer Kunden gewinnen. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Onlineshops deutlich zu. Nachteil der neuen Handelswege ist die Anonymität der Kunden, für die Ausstellung der Rechnung und für das Eintreiben der offenen Posten ist der Händler auf die Ehrlichkeit der Käufer angewiesen. Doch leider nutzen auch immer mehr Betrüger die Onlineshops aus. Händler müssen darauf achten, dass ihre Rechnungen an die korrekten Anschriften ausgestellt werden. Nur mit Adressprüfung lassen sich später Mahnungen und Mahnbescheide zustellen und die Gelder erfolgreich eintreiben. mehr…


BilRUG – diese Änderungen beeinflussen die Bilanz von Gewerbetreibenden

Anlagevermögen und Umlaufvermögen in der Bilanz © Daniel Ernst

BilRUG: Die Bundesregierung hat in den letzten Tagen das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) beschlossen und damit geltendes EU-Recht in Deutschland umgesetzt. Die Änderungen sind in den Buchhaltungen der Unternehmen spätestens mit dem Wirtschaftsjahr 2016 anzuwenden, einige Neuerungen wirken sind grundsätzlich auf die Bilanzierung von Unternehmen aus. mehr…


Die verdeckte Gewinnausschüttung

Grundlage für die Besteuerung eines jeden Unternehmens ist der erzielte Gewinn innerhalb einer Periode. Dabei ist es unerheblich, ob der Gewinn auch an die Inhaber oder Gesellschafter ausgezahlt worden ist. Im Laufe eines Jahres können jedoch auch solche Geschäftsvorfälle auftreten, die vom Finanzamt später als verdeckte Gewinnausschüttung klassifiziert werden. Diese werden dann dem ermittelten Gewinn wieder zugerechnet und entsprechend besteuert. mehr…


Abschreibungen bei Immobilien berechnen

Abschreibungen sind ein wichtiges Thema in der Buchhaltung, denn sie vermindern den Gewinn eines Unternehmens und beeinflussen damit auch seine Steuerlast. Bewegliche Wirtschaftsgüter im Betrieb werden über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese sind in den sogenannten AfA-Listen der Bundesfinanzbehörde festgelegt. Die Begriffe Absetzung für Abnutzung (AfA) und Abschreibung werden dabei synonym benutzt. Die Abschreibung von Immobilien unterliegt jedoch besonderen Vorschriften. mehr…


Die Erstellung des Jahresabschluss: Pflicht für jeden Kaufmann

Die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses ergibt sich für alle Kaufleute aus dem Paragraphen 242 des deutschen Handelsgesetzbuches. Dazu gehören die Bilanz des Wirtschaftsjahres, die Gewinn- und Verlustrechnung und für einige Gesellschaftsformen der Anhang. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht aufstellen. Neben der Pflicht zur Aufstellung sind weitere Fristen und Regelungen zu beachten. mehr…


Unternehmen als Darlehensgeber

Viele Unternehmen nehmen für die Anschaffung von Wirtschaftsgütern selbst Darlehen bei Kreditinstituten auf. Doch immer wieder kommt es vor, dass Betriebe auch selbst Kredite gewähren. Häufig verleihen sie Beträge an Gesellschafter oder an den Gesellschafter-Geschäftsgüter, doch auch Arbeitnehmer borgen sich Geld vom Chef. Solche Kreditgeschäfte sind erlaubt und auch üblich, dennoch sind einige Besonderheiten zu beachten.

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