Kategorie: Ratgeber

Die Erstellung des Jahresabschluss: Pflicht für jeden Kaufmann

Die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses ergibt sich für alle Kaufleute aus dem Paragraphen 242 des deutschen Handelsgesetzbuches. Dazu gehören die Bilanz des Wirtschaftsjahres, die Gewinn- und Verlustrechnung und für einige Gesellschaftsformen der Anhang. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht aufstellen. Neben der Pflicht zur Aufstellung sind weitere Fristen und Regelungen zu beachten. mehr…


Unternehmen als Darlehensgeber

Viele Unternehmen nehmen für die Anschaffung von Wirtschaftsgütern selbst Darlehen bei Kreditinstituten auf. Doch immer wieder kommt es vor, dass Betriebe auch selbst Kredite gewähren. Häufig verleihen sie Beträge an Gesellschafter oder an den Gesellschafter-Geschäftsgüter, doch auch Arbeitnehmer borgen sich Geld vom Chef. Solche Kreditgeschäfte sind erlaubt und auch üblich, dennoch sind einige Besonderheiten zu beachten.

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Scheinselbstständigkeit: Angestellter oder Selbständiger?

Mit dem Ziel, Kosten für Löhne und Sozialversicherung einzusparen, bauen Unternehmen häufig Arbeitsplätze ab. Die Arbeitsleistung wird trotzdem benötigt – immer wieder erhalten dann ehemalige Angestellte das Angebot, als Selbständige weiterhin für den Betrieb tätig zu sein. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn oft liegt hier nur eine Scheinselbständigkeit vor. Scheinselbständigkeit ist eine Form der Schwarzarbeit und damit strafbar. Ein aufgedeckter Sozialbetrug kann außerdem teuer werden, denn das Unternehmen haftet für vorenthaltene Beiträge bis zu 30 Jahren.

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Die Kreditorenbuchhaltung und Debitorenbuchhaltung

Die klassische Buchhaltung erfasst alle Geschäftsvorgänge des Unternehmens auf Sachkonten, die sich direkt aus der Bilanz ableiten. Dabei werden zwei Arten von Konten unterschieden. Ein Teil der Sachkonten wird im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten direkt über die Bilanz abgeschlossen, der Saldo des anderen Teils fließt in die Gewinn- und Verlustrechnung des Betriebes ein. Dabei werden Rechnungen an Kunden an die Sachkonten „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ und „Erlöse“ gebucht. Eingangsrechnungen von Lieferanten finden sich auf den Aufwandskonten sowie auf dem Sachkonto „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ wieder. Kreditorenbuchhaltung und Debitorenbuchhaltung kümmert sich um Buchungen zu Kunden und Lieferanten. mehr…


Was ist Inkasso?

Inkasso Was ist Inkasso Ⓒ slasnyi | Fotolia.com

Ein Inkassofall entsteht, wenn Forderungen, wie offene Rechnungen, nicht bezahlt werde. Inkasso kann Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern dabei helfen, offene Forderungen beizubringen und das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren.

Offene Rechnungen sind ärgerlich, sie beeinträchtigen die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und verursachen hohe Kosten. Bleiben Kundenzahlungen aus, können eigene Verbindlichkeiten nicht pünktlich bedient werden, für Darlehen oder Überziehungen können Zinsen anfallen.

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Besondere Leasingform: der Mietkauf

Der Begriff verwirrt – mieten oder kaufen? Und ist Mietkauf nicht eigentlich das deutsche Wort für Leasing? In den letzten Jahren sind verschiedene neue Finanzierungsmöglichkeiten entstanden, die den Unternehmen zur Verfügung stehen. Die Varianten unterscheiden sich im Detail, jede hat ihrer Vor- und Nachteile. Daher müssen die Angebote für Finanzierungen genau hinterfragt werden. mehr…


Inkasso: Schulden eintreiben durch Inkasso-Unternehmen

Inkasso Was ist Inkasso Ⓒ slasnyi | Fotolia.com

Ein Inkassofall entsteht, wenn Forderungen, wie offene Rechnungen, nicht bezahlt werden. Inkasso hilft Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern, offene Forderungen einzubringen und das Risiko von Zahlungsausfällen zu reduzieren.

Offene Rechnungen sind ärgerlich, sie beeinträchtigen die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens und verursachen hohe Kosten. Bleiben Kundenzahlungen aus, können eigene Verbindlichkeiten nicht pünktlich bedient werden, für Darlehen oder Überziehungen fallen Zinsen an. Der Verwaltungsaufwand für die Überwachung der offenen Forderungen und für das Mahnwesen ist außerdem erheblich. mehr…


Factoring: Definition, Erklärung, Vorteile und Nachteile anhand von Beispielen

Factoring Factoring | Bild: ©CrazyCloud | Fotolia.com
Factoring ist in vielen Unternehmen eine Form des Forderungsmanagements geworden. Dabei geht es um den Verkauf von Kundenforderungen an eine Factoringgesellschaft. Bei der Einschätzung der Bonität der Unternehmen wird das Factoring von Banken oft positiv bewertet. Im Gegensatz zu Inkassoverfahren wird dabei der Factor zum rechtlichen Eigentümer der Forderung.

Recht auf Schadenersatz bei Zahlungsverzug

Zu den wichtigsten Aufgaben des betrieblichen Managements im Unternehmen gehört die Sicherung der Liquidität. Der pünktliche Zahlungseingang von Kundenforderungen ist eine Voraussetzung dafür. Gefordert sind dabei alle Abteilungen im Betrieb – vom Verkauf bis zum Rechnungswesen. Dabei stehen die eigenen Interessen nach kurzen Fristen meist im Gegensatz zu den Vorstellungen der Kunden. Leider hat die Zahlungsmoral in Deutschland im Handel zwischen den Unternehmen in den letzten Jahren sehr nachgelassen. Mehr als 17 Prozent aller Firmen zahlen ihre Rechnungen nicht pünktlich. Und das häufig nicht aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten, sondern weil das Geld so lange wie möglich im eigenen Unternehmen gehalten werden soll. mehr…


Incoterms: standardisierte internationale Lieferbedingungen

Die Globalisierung des Handels ermöglicht auch kleineren Unternehmen Warenverkäufe in alle Welt. Diese bergen jedoch auch Risiken, die Unternehmer genau kennen müssen. Nur so können sie geeignete Maßnahmen ergreifen, um im Ernstfall keinen finanziellen Verlust zu erleiden.

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Eigentumsvorbehalt der Warenlieferung bei Kauf auf Ziel

In den Geschäften mit Privatpersonen ist es üblich, die Lieferung der Waren unmittelbar mit der Kaufpreiszahlung zu verbinden. Egal, ob die Artikel bar oder mit EC-Karte oder mit Hilfe eines E-Commerz-Systems wie PayPal bezahlt werden, der Eigentum an der Ware geht bei Übergabe sofort auf den Käufer über. Für die Unternehmen ergeben sich daraus viele Vorteile, denn ein umfangreiches Debitorenmanagement einschließlich Mahnwesen muss nicht aufgebaut werden.

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Die Erstellung professioneller AGB – was Sie wissen müssen

Professionelle AGB | Bild: ©Bacho Foto | Fotolia.com
Allgemeine Geschäftsbedingungen enthalten vorformulierte Vertragsbedingungen, die für eine Vielzahl von Verträgen gelten (§ 305 Absatz 1 BGB). AGB ermöglichen die Vereinfachung und Beschleunigung von Vertragsabschlüssen. Professionelle AGB müssen an den individuellen Anforderungen Ihres Unternehmens ausgerichtet und rechtlich fundiert erstellt werden, um ihre Rechtswirksamkeit sicherzustellen und Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzverbände zu vermeiden.

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Offene Rechnungen in der Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)

Gewerbetreibende mit einem geringen Jahresumsatz und niedrigem Gewinn müssen am Jahresende keine Bilanz aufstellen. Ihren Gewinn können sie mit Hilfe einer einfachen Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ermitteln. Sie müssen keine doppelte Buchführung anlegen und buchen alle Einnahmen und Ausgaben direkt an die Sachkonten Kasse oder Bank. Offene Rechnungen müssen dabei in der Einnahmeüberschussrechnung (EÜR) besonders beachtet werden.
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