Kategorie: Ratgeber

Die Einnahme-Überschussrechnung für das Gewerbe

Für Gewerbetreibende, die im Nebenerwerb tätig sind oder die nur wenig Umsatz erzielen, gibt es vereinfachte Regelungen für die Ermittlung ihres Gewinns. Das Rechnungswesen unterscheidet zwei Arten der Gewinnermittlung. Alle Kapital- und Personengesellschaften sowie alle Kaufleute, die einen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb führen, müssen ihren Gewinn durch den Vergleich ihres Vermögens am Anfang und am Ende des Wirtschaftsjahres ermitteln. Vereinfach gesagt, sie müssen eine Bilanz aufstellen. Ausdrücklich ausgenommen sind davon Einzelkaufleute, die einen jährlichen Umsatz von 500.000 € bzw. einen Gewinn von 50.000 € nicht überschreiten. Oft werden diese Einzelkaufleute als Kleingewerbetreibende bezeichnet, diesen Begriff gibt es im Steuerrecht allerdings nicht. Auch Freiberufler führen keinen Gewerbebetrieb und müssen nicht bilanzieren.

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Privatentnahmen: Abgrenzung und Behandlung

Doppelte Buchführung © Rawpixel.com | Fotolia.com

Gewerbetreibende und Freiberufler decken ihren privaten Lebensunterhalt durch Privatentnahmen aus dem Unternehmen – doch diese sind weder mit dem Gewinn gleichzusetzen noch mit den Gehaltszahlungen eines Angestellten vergleichbar. In Kapitalgesellschaften wie der GmbH sind keine Privatentnahmen möglich, auch wenn der Geschäftsführer alleiniger Gesellschafter ist. Bei privaten Entnahmen und Einlagen gibt es also eine Menge zu beachten. mehr…


Forderungsmanagement: Das müssen Sie wissen

In der Betriebswirtschaft wird die Gesamtheit aller Maßnahmen, die zum Eintreiben von offenen Forderungen ergriffen wird, als Forderungsmanagement bezeichnet. Eine ausreichende Liquidität eines Unternehmens ist besonders wichtig, denn diese Kennziffer beeinflusst die Bonitätseinschätzung und die Kreditvergabe von Banken. Eine hohe Liquidität ermöglicht Flexibilität im Wareneinkauf sowie im Kostenmanagement. Ziel eines effektiven Forderungsmanagements ist außerdem die Minimierung von Forderungsausfällen. Lesen Sie in diesem Artikel alles, was Sie über das Thema Forderungsmanagement wissen müssen.

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Voraussetzung für den Vorsteuerabzug: Angabe des Steuersachverhaltes

Das Rechnungswesen ist in Deutschland vielen Regelungen und Gesetzen unterworden. Die bekanntesten sind sicher die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchhaltung sowie die Steuergesetze zur Umsatzsteuerabrechnung und Einkommenssteuerermittlung. Jeder Unternehmen benötigt daher Grundkenntnisse im Steuerwesen, Rechnungen schreiben und richtig mahnen reicht heute nicht mehr aus.

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Finanzsoftware für Selbstständige und Freiberufler

Um erfolgreich zu sein, benötigen Freiberufler und Selbstständige sowie Unternehmer und Gewerbetreibende neben guten Geschäftsmodellen und gefüllten Auftragsbüchern auch eine effiziente Abwicklung der Buchhaltung und des Zahlungsverkehrs. Hierfür steht ihnen moderne Finanzsoftware für sämtliche Geschäftsprozesse zur Verfügung: wie Buchführung und Rechnungsverwaltung, Gewinnerfassung und Kommunikation mit dem zuständigen Finanzamt. Dazu zählen auf der einen Seite Buchhaltungssoftware und Buchhaltungsprogramme, auf der anderen auch Steuersoftware und Steuerprogramme.

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Kleinunternehmerregelung – die Umsatzsteuer eines Kleinunternehmers

Kleine Gewerbetreibende oder Freiberufler können von Regelungen im Steuerrecht profitieren, die den Verwaltungsaufwand erheblich verringern. Dazu gehört auch die Befreiung von der Umsatzsteuer. So können sie sich auf Rechnungsfakturierung, Mahnwesen und Bankgeschäfte konzentrieren.

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Die Umsatzsteuervoranmeldung im Unternehmen

Bei der Führung eines Unternehmens gehört die Buchhaltung mitsamt Steuerabrechnung und Mahnwesen zu den wichtigen Aufgaben des Gewerbetreibenden. Jeder Unternehmer sollte die grundlegenden Begriffe und Vorgänge kennen, auch wenn es im Internet heute viele Beispiele für Berechnungen oder Vorlagen für Mahnungen und Dokumente gibt. Es reicht auch nicht, alle Vorgänge an den Steuerberater zu übergeben. Nur wenn der Unternehmer sich stets mit den offenen Forderungen auseinandersetzt und weiß, wie richtiges Mahnen funktioniert, kann er liquide bleiben. Auch das Verfahren der Umsatzsteuervoranmeldung sollte ihm vertraut sein.

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Business-Software unterstützt die Arbeit

Existenzgründer richten ihre Aufmerksamkeit auf die wichtigsten geschäftlichen Dinge: Kunden gewinnen, Aufträge akquirieren und dabei so wenig Geld wie möglich ausgeben. Dabei bewährt sich der Einsatz moderner Software, mit der Unternehmer ihren Betrieb von Anfang an kontrollieren und steuern können. Gute Computerprogramme leiten ihren Nutzer intelligent durch den Dschungel der Buchhaltung und der Auftragsbearbeitung. So braucht der Unternehmer sich wenig Gedanken zu machen über Buchungsmechanismen oder darüber, wie richtiges Mahnen funktioniert oder eine Vorlage für eine Mahnung aussehen muss.

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Zahlungsbedingungen gestalten

Mit dem Ausstellen einer Rechnung beziffert der Leistungserbringer die Forderungen gegenüber seinem Kunden. Er teilt aber nicht nur den Rechnungsbetrag mit, sondern benennt die Art der Produkte oder der Dienstleistungen, informiert über die Zahlungsbedingungen und über die Bankverbindung. Viele Jahrhunderte wurden Geschäfte in bar abgewickelt, heute spielen Zahlungsziele sowohl zwischen Gewerbetreibenden als auch für Privatkunden eine große Rolle.

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Änderungen für Gewerbetreibende im Steuerrecht ab 2017

Änderungen im Steuerrecht 2017 | Bild: ©Gina Sanders | fotolia.com

Ab Januar 2017 greifen die Änderungen zur Modernisierung im Steuerrecht, die der Bundestag im Mai 2016 beschlossenen hat. Da inzwischen auch der Bundesrat zugestimmt hat, kommen einige Änderungen auf die Steuerpflichtigen zu. Diese betreffen sowohl Arbeitnehmer als auch Gewerbetreibende und Selbständige, deren Einnahmen-Überschussrechnung Bestandteil der Einkommensteuererklärung ist. Die weitere Digitalisierung des Steuerprozesses ist ein wichtiges Ziel des Gesetzes. Ob die damit erwarteten Erleichterungen für Steuerzahler und Finanzbehörden tatsächlich eintreten, bleibt abzuwarten. mehr…


Zusammenarbeit mit Wirtschaftsauskunfteien: Was sind die Vorteile?

Wirtschaftsauskunfteien können hartnäckig sein – schon wieder fordert man Sie auf, unternehmerische Daten zur Verfügung zu stellen. Neben der Adresse möchte man auch Auskunft zum Jahresumsatz und zur Anzahl von Mitarbeitern haben. Viele Selbständige reagieren nicht auf diese Schreiben und verschenken damit die Möglichkeit, eine gesunde Basis für ihre Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen zu schaffen. Positive Wirtschaftsauskünfte bilden häufig die Grundlage für die Vergabe von Lieferantenkrediten, jedes Unternehmen sollte daher ausgewählten Partnern solche Daten zur Verfügung stellen. mehr…


Adressprüfung schützt vor Zahlungsausfall

Über das Internet lässt sich eine Vielzahl neuer Kunden gewinnen. In den letzten Jahren nahm die Zahl der Onlineshops deutlich zu. Nachteil der neuen Handelswege ist die Anonymität der Kunden, für die Ausstellung der Rechnung und für das Eintreiben der offenen Posten ist der Händler auf die Ehrlichkeit der Käufer angewiesen. Doch leider nutzen auch immer mehr Betrüger die Onlineshops aus. Händler müssen darauf achten, dass ihre Rechnungen an die korrekten Anschriften ausgestellt werden. Nur mit Adressprüfung lassen sich später Mahnungen und Mahnbescheide zustellen und die Gelder erfolgreich eintreiben. mehr…


Die verdeckte Gewinnausschüttung

Grundlage für die Besteuerung eines jeden Unternehmens ist der erzielte Gewinn innerhalb einer Periode. Dabei ist es unerheblich, ob der Gewinn auch an die Inhaber oder Gesellschafter ausgezahlt worden ist. Im Laufe eines Jahres können jedoch auch solche Geschäftsvorfälle auftreten, die vom Finanzamt später als verdeckte Gewinnausschüttung klassifiziert werden. Diese werden dann dem ermittelten Gewinn wieder zugerechnet und entsprechend besteuert. mehr…


Abschreibungen bei Immobilien berechnen

Abschreibungen sind ein wichtiges Thema in der Buchhaltung, denn sie vermindern den Gewinn eines Unternehmens und beeinflussen damit auch seine Steuerlast. Bewegliche Wirtschaftsgüter im Betrieb werden über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese sind in den sogenannten AfA-Listen der Bundesfinanzbehörde festgelegt. Die Begriffe Absetzung für Abnutzung (AfA) und Abschreibung werden dabei synonym benutzt. Die Abschreibung von Immobilien unterliegt jedoch besonderen Vorschriften. mehr…


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